Wie finde ich den richtigen Monitor?

Der Monitormarkt ist riesig, es gibt Modelle für unter 100€ und Modelle die 20-mal teurer sind. Gibt es den besten Monitor? Worauf Sie beim Kauf achten sollten und welche Eigenschaften nur auf dem Papier interessant sind, erfahren Sie hier.
Falls Sie weniger an der Technik interessiert sind, sondern konkrete Empfehlungen für Ihren nächsten Monitor suchen, klicken Sie bitte hier: Monitorempfehlungen.
Wenn Sie die Erklärungen zu den Fachbegriffen nicht lesen möchten, sondern direkt zur Frage “Wie entscheide ich mich? springen wollen, dann klicken Sie bitte hier: Direkt zur Beratung.

Inhaltsverzeichnis
Was verbirgt sich hinter den Fachbegriffen?

Bildschirmgröße / Format
Die Größe eines Monitors wird in Zoll angegeben. Dabei ist weder die Breite noch die Höhe des Bildschirms gemeint, sondern die Diagonale. Ein Zoll entspricht 2,54 cm. Ein 20 Zoll Monitor hätte somit eine Diagonale von ca. 51 cm. Die Diagonale gibt jedoch keine Auskunft über das Bildverhältnis, also um wieviel die Breite länger ist als die Höhe. Während frühere Monitore ein Verhältnis von 4:3 hatten (insbesondere Röhrenmonitore), hat sich schon seit vielen Jahren das Format 16:9 durchgesetzt. Dies erlaubt bei gleichbleibender Höhe mehr seitliche Bildfläche, was es ermöglicht mehrere Fenster neben einander anzuzeigen, ohne diese scrollen zu müssen. Aktuell geht der Trend zu breiteren Bildschirmen im Format 21:9 und 32:9. Das Bildformat entspricht auch immer dem Format der Auflösung, also z.B. Full HD mit 1920 x 1080 Pixeln entspricht dem Format 16:9.

Format Vergleich

andre timmermeister, Format Vergleich kleinCC BY-SA 2.0 DE

Auflösung
Die Auflösung gibt die Anzahl und Verteilung der Pixel, also Bildpunkte an.
Der erste Wert definiert die Bildpunkte horizontal und der zweite Wert vertikal. Die heutige Standardauflösung für Monitore (Full HD) von 1920 x 1080 ergibt also ca. 2 Mio. Pixel. Es gilt der Grundsatz: Je höher die Auflösung, desto schärfer das Bild.
Neben der Auflösung wird besonders bei Smartphones auch die Pixeldichte angegeben (in PPI: Pixel per inch). Dieser Wert beschreibt, wie viele Pixel sich in einem Quadratzoll befinden. Dies ist deshalb wichtig, weil z.B. sowohl ein 5 Zoll Display, als auch ein 7 Zoll Display, eine Full HD Auflösung haben können. Dies würde bedeuten, dass sich die gleiche Anzahl der Bildpunkte auf einen 2 Zoll größeren Bereich verteilen müsste, wodurch natürlich die Schärfe reduziert wird.
Um die Schärfe beizubehalten, muss entsprechend mit der Bildgröße auch die Auflösung wachsen. Daher wird insbesondere bei Monitorgrößen über 27 Zoll mittlerweile auf QHD (Quad High Definition) gesetzt, also 3440×1440 im Format 21∶9 oder Ultra Wide 4K also 3840×1600 / 21∶9 bzw. UHD 4K 3840×2160 / 16:9. Es gibt jedoch noch weit mehr Auflösungen, eine umfangreiche Übersicht als Tabelle finden Sie hier: Bildauflösung.

Heutzutage sieht man immer häufiger 15″ Notebooks mit 4K Auflösungen. Von diesen möchte ich grundsätzlich abraten (zumindest bei Windows), da Programme mit Anzeigen welche für diese hohe Auflösung nicht optimiert sind, so klein angezeigt werden, dass sie nicht mehr lesbar sind. Wenn man diese mit Windowsmitteln heranzoomt werden Sie zwar manchmal größer, dafür aber unscharf. Eine 4K Auflösung würde ich bei Windows erst ab einer Bildschirmgröße von mindestens 27 Zoll empfehlen. Für alles darunter ist Full HD optimal. Zudem darf nicht vergessen werden, dass je höher die Auflösung ist, desto mehr Berechnungen muss die Grafikkarte durchführen, weshalb die Performance deutlich abnimmt. Dies äußert sich insbesondere bei Spielen und Grafik-lastigen Programmen. Also gilt hier: Je höher die Auflösung, desto leistungsfähiger muss die Grafikkarte sein.

Farbtiefe
Jeder Pixel beherbergt die drei Grundfarben: rot, grün & blau. Aus diesen drei Farben lassen sich alle anderen Farben bilden, je nachdem wie stark jede Farbe zur selben Zeit leuchtet. Dabei leuchten nicht die Pixel, sondern das Backlight, also die LEDs im Hintergrund. Jede der drei Farben hat 256 Abstufungen, was im Endeffekt 256³ Farbnuancen ermöglicht (ca. 16,7 Mio. Farben). Dies wird auch als “True Color” bezeichnet, da diese Farbfülle als natürlich empfunden wird.
Neuere Technologien erlauben jedoch wesentlich mehr Farbtiefe. Dazu zählen vor allem HDR10 (High Dynamic Range) und die Nachfolger “HDR10+” & “HDR10 Pro”. Eine weitere Entwicklung ist “Dolby Vision”, diese Technologie findet insbesondere bei Fernsehergeräten Anwendung, ebenso wie “OLED” von der Firma LG”.
Bei Monitoren findet man neben den Angaben HDR10 auch Angaben wie DisplayHDR 400, DisplayHDR 600 oder DisplayHDR 1000. Diese Werte beziehen sich auf den Kontrast und die Belichtungsdauer, je höher, desto besser. Dies darf jedoch nicht mit HDR10 verwechselt werden, da es eine eigenständige Technologie ist. Samsung nutzt für High-End Monitore zusätzlich seinen “QLED” Standard, welcher für eine bessere Helligkeit sorgt und in Verbindung mit DisplayHDR genutzt wird.
Wenn Ihr Wunschmonitor einige dieser Technologien vorweisen kann, ist dies eine sehr gute Voraussetzung für ein hochwertiges Bild.

Panel
Beim Monitorkauf stößt man meistens auf die Bezeichnungen TN (Twisted Nematic), IPS (In-Plane Switching) oder VA (Vertical Alignment).
Darunter verbirgt sich das Panel, also die Technologie, die die Lichtregulierung übernimmt.

TN: Dieses Panel ist am weitesten verbreitet und sehr beliebt, da es preiswert ist und schnell reagiert, also neben Office und Multimedia auch gut geeignet für Spieler. Der Nachteil des Panels liegt in der Blickwinkelstabilität. Je schräger man zum Monitor sitzt, desto verfälschter sind die Farben.

VA: Im Vergleich zum TN Panel ist das VA Panel langsamer, führt also bei schnellen Bildwechseln eher zu Schlieren. Allerdings hat es einen höheren Kontrast und natürlichere Farben, weshalb es für besondere Anwendungen im Grafikbereich besser geeignet ist als für Spieler.
Es gibt jedoch auch hervorragende Gaming-Monitore mit einem VA Panel, wie z.B. den Samsung C49RG94SSU (Affiliate-Link).

IPS: Bei IPS handelt es sich um das hochwertigste Panel, welches die Vorteile von TN und VA vereint. Es bietet satte, natürliche Farben und eine gute Reaktionszeit. Zusätzlich bietet es den besten Betrachtungswinkel. Es ist deshalb sowohl für professionelle Anwender im Grafikbereich, als auch für Spieler interessant.
Monitore mit hochwertigen IPS Panels sind zwar teuer, aber es sind mittlerweile auch günstigere Modelle zu haben.

Reaktionszeit
Die Reaktionszeit gibt an wie lange es dauert, bis ein Pixel seinen Zustand (Farbe) ändert. Je geringer dieser Wert ist, desto schärfer bleibt das Bild bei schnellen Bildbewegungen wie z.B. bei Spielen oder Filmen.
Oft wird von den Herstellern mit Reaktionszeiten von einer oder zwei Millisekunden geworben, dies ist jedoch ein geschönter Wert, da nicht jede Farbe gleich schnell gewechselt werden kann.
Generell gilt jedoch, dass ein Wert von 12ms nicht überschritten werden sollte um scharfe Bilder zu erhalten.

Bildwiederholfrequenz & G-Sync / FreeSync
Dieser Wert wird in Hz (Hertz) angegeben und ist entscheidend für ein flüssiges Bild bei schnellen Bewegungen. Er gibt an wie viele Bilder pro Sekunde hintereinander angezeigt werden können. Viele Monitore weisen einen Wert von 60 Hz auf, wobei neue Modelle bereits 144 Hz und mehr erreichen. Dieser Anstieg ist deshalb wichtig, weil die Grafikkarten immer leistungsfähiger werden und weit höhere Taktraten erreichen als die Monitore. Durch die benötigte Umrechnung entstehen “Mikro Ruckler”, die als unangenehm empfunden werden. Insbesondere in Spielen oder Filmen wird eine niedrige Bildwiederhohlfrequenz schnell “nervig”. Moderne Monitore mit einer Frequenz von über 100 Hz nähern sich mehr den Taktraten der Grafikkarten an, so dass das Bild weicher wird.
Zusätzlich gibt es die Technologien G-Sync und FreeSync. Diese verbessern die Angleichung der Taktraten noch weiter.
G-Sync ist eine Technologie von Nvidia und funktioniert entsprechend nur mit Nvidia Grafikkarten. Da sie als Hardware in Monitore verbaut wird, sind diese recht teuer.
FreeSync ist im Grunde die gleiche Technik von AMD, nur liegt diese als Softwarelösung vor. Dadurch ist diese günstiger und entsprechende Monitore preiswerter als Geräte mit G-Sync. FreeSync funktioniert nur mit AMD Grafikkarten.
Ob es sich lohnt einen Monitor nur wegen einer höheren Frequenz zu kaufen ist fraglich, da viele Menschen den Unterschied zwischen 60 Hz und >100 Hz nicht wahrnehmen. Hier hilft nur testen, sofern man sich den Aufpreis für eine höhere Taktrate sparen möchte.

Helligkeit
Die Monitorhelligkeit ist ein wichtiges Kriterium für die Kaufentscheidung. Sie wird in Candela pro Quadratmeter (cd/m²) angegeben.
Ein zu heller Bildschirm ermüdet die Augen, ein zu dunkles Bild strengt sie mehr an. In beiden Fällen empfindet man dies bei längerer Betrachtung als unangenehm. Dies ist sehr individuell, jedoch sollte der Monitor als Richtwert eine Helligkeit von mindestens 300 cd/m² vorweisen können.
Viele Monitore haben aber auch einen Helligkeitssensor verbaut. Dieser reguliert die Hintergrundbeleuchtung je nach Umgebungslicht selbstständig.

Glänzendes- & mattes Display
Die Entscheidung zwischen einem glänzenden (Glare-Type-Display) und einem matten Display sollte wohl überlegt sein.
Eine glänzende Oberfläche sorgt für schönere Farben, ein besseres Schwarz und ist heller. Jedoch spiegeln diese Displays stark, wenn die Umgebung lichtdurchflutet ist.
Matte Displays sind entsprechend etwas dunkler und haben schwächere Farben, sind aber in heller Umgebung wesentlich deutlicher erkennbar.
Somit kommt es auf den Einsatzort des Geräts an. Bei Notebooks die oft draußen verwendet werden, tut man sich mit einem glänzenden Display keinen Gefallen, für PCs zu Hause eignen sich solche Displays durchaus gut (vorausgesetzt, dass man den Raum abdunkeln kann).

Vergleich Glänzendes - Mattes Bild

Panjasan, Glossy-Matte-394-S1, CC BY-SA 3.0

Kontrast
Der Kontrast ist ein wichtiger Wert, der großen Einfluss auf die Bildqualität hat. Er gibt das Verhältnis zwischen dem hellsten und dem dunkelsten Bildpunkt an. Ein Kontrast von z.B. 3000:1 bedeutet, dass der Monitor einen weißen Punkt 3000-mal heller darstellen kann als einen schwarzen.
Hierbei gilt also: Je höher der Kontrast, desto natürlicher das Bild. Insbesondere bei Grafik lastigen Anwendungen wie Bildbearbeitung oder Spielen sollte man ein Verhältnis von 3000:1 anstreben, aber auch die Textdarstellung profitiert davon. Ein Kontrast unter 1000:1 ist heutzutage nicht mehr zeitgemäß.

Anschlüsse
Es gibt hauptsächlich 4 Monitoranschlüsse die heutzutage verwendet werden. VGA, DVI, DisplayPort und HDMI. Nur die letzten beiden haben sich jedoch bei modernen Geräten durchgesetzt, da diese die erforderliche Leistung für aktuelle Ansprüche bieten. Als analoger Anschluss sollte VGA auf keinen Fall mehr verwendet werden und DVI verliert wegen technischer Einschränkungen ebenfalls an Bedeutung.

HDMI ist sowohl für 4K als auch für 8K Auflösungen ausgelegt und ist somit in der Version 2.0 (4K) beziehungsweise 2.1 (8K) für alle aktuellen Monitore geeignet.

HDMI Anschluss
DisplayPort 2.0 ist die leistungsfähigste Technologie, da sie wie HDMI Auflösungen bis 8K (in Zukunft auch 16K) unterstützt, dabei im Gegensatz zu HDMI aber auch mit G-Sync und FreeSync arbeitet.
DisplayPort AnschlussBelkin+Abisys, DisplayPort-rid, CC BY-SA 3.0

Hinweis: Sollte man nicht die beim Monitorkauf beiliegenden Kabel einsetzten, sondern eigene kaufen, dann muss man unbedingt auf die Leistungsdaten der Kabel achten. Viele Kabel unterstützen keine UHD Auflösungen und übertragen nicht mehr als 60 Hz, etc.
Viele Monitore besitzen neben den Videoeingängen auch USB-Anschlüsse. Dadurch ist es möglich den Monitor mit dem PC über USB zu verbinden und alle Eingabegeräte auf dem Tisch (Maus, Tastatur, Joystick etc.) direkt in den Monitor anzuschließen. Dadurch muss man nicht alle USB-Kabel zum PC ziehen, sondern nur eins.

Lautsprecher
Obwohl in den meisten Monitoren Lautsprecher verbaut sind, sollten diese nur in Ausnahmefällen genutzt werden. Es gibt nur wenige Bildschirme mit “akzeptablem” Sound, der Rest reicht höchstens für den Büroeinsatz.
Um eine gute Soundwiedergabe zu erhalten ist der Einsatz externer Lautsprecher unerlässlich.

Verstellbarkeit
Aus ergonomischen Gründen ist es sinnvoll einen höhenverstellbaren Monitor zu kaufen. Diesen kann man an die jeweilige Sitzposition anpassen. Da sich nicht alle Monitore verstellen lassen, sollte im Vorfeld da drauf geachtet werden. Insbesondere für Arbeitsplätze sind solche Geräte vorgeschrieben.
Möchte man den Monitor an einer speziellen Halterung anbringen oder an der Wand befestigen, muss man vor dem Kauf prüfen, ob der Fuß abgeschraubt werden kann und der Monitor für derartige Montagen ausgelegt ist.

Wie treffe ich die richtige Kaufentscheidung?

Kommen wir nun zu der Eingangsfrage zurück. Wie sind die Eigenschaften der Monitore zu bewerten und wie finde ich das “beste” Gerät?

Größe: Ein größerer Monitor ist in jeder Hinsicht eine Bereicherung, da er, eine hohe Auflösung vorausgesetzt, viel Platz für Programme und Texte bietet und bei Filmen und Spielen weit besser ein Mittendrin – Gefühl erzeugt. Heutzutage gibt es kaum Gründe sich einen Monitor unter 27 Zoll zuzulegen, aber viele sprechen für ein größeres Gerät. Ein 34″ Monitor kann beispielsweise 4 Din A4 Seiten nebeneinander darstellen und sie sind trotzdem alle gut lesbar. Excel Tabellen werden bei Standardzellen von Spalte “A” bis Spalte “AP” dargestellt (bei einer Auflösung von 3440 x 1440 Pixel).
Früher wurden oft Formeln herangezogen, um die ideale Bildschirmgröße zu errechnen (in Abhängigkeit zum Sitzabstand), heute ist dies jedoch überholt.

Auflösung: Grundsätzlich gilt, je größer desto besser. Ein Monitor bis 27″ Größe sollte 1.920 x 1.080 Pixel bieten, ein 34″ Widescreen Monitor 3440 x 1440 Pixel und ein 49″ Monitor 5120 x 1440 Pixel.
Die Leistung der Grafikkarte muss immer der Auflösung und der Frequenz des Monitors entsprechen. Es bringt nichts, wenn der Bildschirm 4K Auflösungen bei 144 Hz darstellt, wenn die Grafikkarte schon mit 2K Auflösungen und 60 Hz ausgelastet ist. Dann hätte man bei anspruchsvollen Anwendungen und Spielen ununterbrochene Ruckler.

Farbtiefe: Um die beste Farbdarstellung zu erhalten sollten Sie auf HDR bei den Monitoren achten. Dazu zählen u.a. folgende Bezeichnungen: HDR10, DisplayHDR 1000 und QLED. Da diese Technologien jedoch kostspielig sind, trifft man diese bei günstigeren Monitoren nicht an. Das ist jedoch nicht tragisch, da aktuelle Geräte auch im unteren Preissegment sehenswerte Bilder liefern.

Panel & Blickwinkel: Das Panel ist eine umstrittene Eigenschaft. Noch vor einigen Jahren konnte man guten Gewissens sagen, dass nichts über ein IPS Panel geht, aber heute haben die TN und VA Panel stark aufgeholt. Selbst im direkten Vergleich erkennen viele Menschen mittlerweile nicht, welches Panel besser ist. Bei Profimonitoren für Grafiksoftware mag dies immer noch ein entscheidendes Kriterium sein, in ein gutes IPS Panel zu investieren. Für die meisten Anwender ist diese Eigenschaft vernachlässigbar, solange die anderen Aspekte überzeugen. Diese Erkenntnis entnimmt man auch zahlreichen Produktbewertungen.
Eine Ausnahme bilden die hochwertigen und sehr teuren Bildschirme von Apple (z.B. Link). Diese nutzen das “Retina” Panel welches sich qualitativ deutlich von “normalen” Bildschirmen abhebt. Die Auswahl an verschiedenen Größen dieser Displays ist jedoch gering und die Preise extrem hoch. Eine solche Anschaffung sollte wohl überlegt sein.

Reaktionszeit: Die Reaktionszeit wird in Werbungen immer hoch angepriesen. Einen Unterschied zwischen 5ms und 10ms wird selbst in Spielen kaum jemand merken. Es reicht völlig, wenn das Gerät nicht über 10ms Reaktionszeit liegt.

Bildwiederholfrequenz & G-Sync / FreeSync: Insbesondere bei Gaming Monitoren ist dies wahrscheinlich die wichtigste Angabe. Unter 60 Hz sollte ein Monitor heutzutage nicht bieten, für ruckelfreies Gaming sind in Kombination mit leistungsfähigen Grafikkarten >100 Hz üblich. Also auch hier gilt je mehr, desto besser.
Wer noch mehr Qualität will, sollte entsprechend seiner Grafikkarte bei AMD auf FreeSync und bei Nvidia auf G-Sync setzen.

Helligkeit: Je heller ein Monitor ist, desto besser ablesbar ist er in hellen Räumen. Eine Helligkeit von 300 cd/m² sollte man voraussetzen.

Glänzendes- oder mattes Display: Hier ist es recht einfach. Nutzt man einen Bildschirm meistens in dunklen Räumen erhält man durch einen glänzenden Bildschirm die schöneren Farben. Ist das Gerät mobil oder steht in hellen Räumen greift man zu matten Displays, da diese deutlich weniger spiegeln.

Kontrast: Je höher der Kontrast, desto besser das Bild. Sehr gute Monitore haben mittlerweile einen Kontrast von 3000:1. Dies sollte man bei der Kaufentscheidung berücksichtigen.

Anschlüsse: Es ist üblich, dass aktuelle Monitore sowohl einen HDMI als auch einen DisplayPort Anschluss besitzen. Wenn die Grafikkarte oder das Notebook auch beides anbieten, sollte man sich für DisplayPort entscheiden und in ein hochwertiges Kabel investieren.

Lautsprecher: Außer in Büros, sollten Monitorlautsprecher nicht genutzt werden und entsprechend keine Kaufentscheidung darstellen.

Verstellbarkeit: Planen Sie den Monitor an einer Halterung anzubringen oder an der Wand zu montieren, müssen Sie im Vorfeld schauen, ob der Fuß abmontiert werden kann und das Gerät entsprechende Möglichkeiten bietet.

Falls Sie sich nicht sicher sind zu welchem Gerät Sie greifen sollen, habe ich im folgenden Artikel meine Empfehlungen für verschiedene Monitorgrößen und Geldbörsen zusammengestellt und aktualisiere diese regelmäßig. Dabei habe ich auch die Käuferbewertungen berücksichtigt: Monitorempfehlungen.


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